Umfrageergebnis "Mit dem Rad zur Arbeit"

© ErikaWittlieb / pixabay.com
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Durch Maßnahmen für die Mitarbeiter der Stadt Hagen lassen sich Autos auf der Straße vermeiden.

lm Rahmen des Masterplans "Nachhaltige Mobilität" findet auch der Kernbaustein "Hagen radelt" seinen Platz. Hierbei geht es um Themen wie Business Bike, Radboxen, Radstationen, Anpassungen des Straßennetzes an die Bedürfnisse von Radfahrern, etc.

Zentraler Gesichtspunkt ist die schnellstmögliche Schadstoffreduzierung in Hagen.

Vor einigen Wochen hat die komba gewerkschaft einen Großteil der Verwaltung aufgerufen, an einer Abstimmung zum Thema ,,Mit dem Rad zur Arbeit“ teilzunehmen. Ziel dieser Umfrage war es herauszufinden, wer gerne mit dem Rad zur Arbeit kommen möchte, aber keine passende Abstellmöglichkeit hat, bzw. wer bereits mit dem Rad zur Arbeit kommt und eine "Notlösung" als Abstellmöglichkeit nutzt.

Die Resonanz war recht groß und das Ergebnis der Abstimmung zeigt deutlich, dass viele Beschäftigte der Stadt Hagen aktiver sein möchten und ihr Auto dafür gerne vor der Haustür stehen lassen!

Die Abstimmung hat ergeben, dass 49 Kolleginnen und Kollegen derzeit eine Abstellmöglichkeit nutzen, die nicht zufriedenstellend ist. Dies kann bedeuten, dass sie das Rad geduldet mit ins Büro nehmen, ungesichert im Keller stehen lassen, schlecht gesichert und nicht wettergeschützt auf dem Innenhof der Volme Galerie stehen haben, etc.

Noch größer ist die Zahl der Mitarbeiter*innen, die auf das Rad wechseln würden, wenn sie eine Abstellmöglichkeit hätten. Insgesamt 67 Personen haben dies bei der Abstimmung angegeben.

Von diesen 67 Personen kommen derzeit 44 Personen mit dem Auto - das würde bedeuten: 44 Autos könnten zu Hause stehen bleiben, wenn ordentliche Abstellmöglichkeiten bestehen würden.

Die größte Unzufriedenheit herrscht (natürlich auch der Anzahl der Mitarbeiter*innen geschuldet) im Rathaus I und II - aber auch andere Kolleg*innen haben die Situation vor Ort bemängelt.

Natürlich wurden im Rahmen der Abstimmung auch die allgemein schlechten (teils lebensgefährlichen) Rahmenbedingungen für Radfahrer in Hagen bemangelt und die Situation, dass bei der Stadt kein Dienstrad oder die Möglichkeit, e-Bikes zu leasen, angeboten wird.

Das "Sahnehäubchen" wären Umkleidekabinen und Duschen für Alle, die mit dem Rad zur Arbeit kommen.

Der erste Schritt sollte allerdings sein, bessere Abstellmöglichkeiten zu schaffen. Diese sollten sicher vor Diebstahl sein, wettergeschützt und in der Nähe des Arbeitsplatzes.

Wenn Hagen eine fahrradfreundlichere Stadt werden soll, dann muss die Stadt als größter Arbeitgeber mit gutem Beispiel voran gehen!

 

 

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